Bundesverband Mittelständischer Werte-Logistiker e.V.

Kein Bargeld = Verlust der Selbstbestimmtheit?

Führt Bequemlichkeit zum Verlust der Selbstbestimmt? „Dieser Frage sehen sich alle Bürger in Deutschland angesichts der Ergebnisse einer neuerlichen Studie über die Bedeutung von und den Umgang mit Bargeld gegenübergestellt“, betont Bernd Herkströter Vorsitzender des Bundesverbandes Mittelständischer Werte-Logistker (BMWL) mit Blick auf eine Studie der ING DiBa.

Der BMWL Vorsitzende Bernd Herkströter fordert die Politik auf, ein deutliches Zeichen für das Bargeld zu setzen.

 

Politik muss endlich ein Zeichen für das Bargeld setzen

Auch wenn die Studie im Ergebnis zu dem Schluss komme, dass Bargeld immer noch der Deutschen liebstes Zahlungsmittel sei, müsse man wachsam sein. Schließlich führten Banken und Kreditwirtschaft seit Jahren einen unter dem Slogan „War on Cash“ berühmt, berüchtigten Kampf gegen das Bargeld. „Doch zu welchem Preis“, fragt Herkströter. „Der Preis für Bequemlichkeit und unreflektierte Nutzung bargeldloser Zahlungsmittel wird die Selbstbestimmtheit ihrer Nutzer sein. Die Abschaffung des Bargeldes macht uns zu gläsernen Menschen“, warnt Bernd Herkströter. Der BMWL Vorsitzende fordert die Politik auf, endlich diesem Treiben ein Ende zu setzen.

In der Krise flüchten die Bürger ins Bargeld

Bargeld ist in Deutschland das einzige gesetzliche Zahlungsmittel. „Bargeld ist soziokulturell und soziohistorisch als Wertaufbewahrungsmittel verankert. Bargeld sichert die Anonymität und das selbstbestimmte Handeln. Es ist zudem sicher“, fasst Herkströter die wesentlichen Vorteile zusammen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise habe gezeigt, dass viele Menschen in der Krise die „Flucht“ ins Bargeld antreten. „Denn nur Bares ist Wahres!“

Bequemlichkeit könnte Selbstbestimmtheit kosten

Ferner sei Bargeld im Vergleich zu anderen Zahlungsmöglichkeiten das günstigste Zahlungsmittel und an der Kasse immer noch der King. „Dennoch dürfen wir uns der rasanten Entwicklung im bargeldlosen Bezahlverkehr nicht verschließen. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, gerade jungen Konsumenten zu verdeutlichen, dass der Fortbestand ihrer Souveränität und Anonymität wesentlich an den Fortbestand des Bargeldes gekoppelt ist.“ Der langjährige Geschäftsführer im Bereich Geld- und Wertdienstleistungen blickt kritisch in die Zukunft. „Der Bequemlichkeit, vermeintlich selbstbestimmt eine unbare Zahlung mit dem Smartphone oder online zu tätigen, stehen die Gefahren des Datenverlustes, der vollständigen Transparenz und letztendlich der Aufgabe der Selbstbestimmtheit gegenüber“, so der BMWL Vorsitzende abschließend.

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